Der Paritätische Münster

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NRW bleib sozial

"NRW bleib sozial!"

Gehen hier bald die Lichter aus?

Gegen den Ausverkauf der sozialen Landschaft in NRW!

Um auf die vielfältigen Probleme in unseren Einrichtungen, Diensten und Initiativen hinzuweisen ruft die Freie Wohlfahrtspflege NRW unter dem Dach der Kampagne “NRW bleib sozial!” zu einer landesweiten Aktionswoche auf.

  • Zeitraum: 10. - 14. Juni 2024
  • Motto: Black Week | Gehen hier bald die Lichter aus? Gegen den Ausverkauf der sozialen Landschaft in NRW!
  • Die Aktionswoche beinhaltet mehrere Bausteine, die wahlweise umgesetzt oder um eigene Ideen erweitert werden können. Vielfältige Materialien wie Social-Media-Beiträge, Plakat-Vorlagen, Musterpressemitteilungen oder Website-Banner finden Sie hier: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/blackweek
  • Ergänzende "Factsheets", die die Forderungen mit konkreten Zahlen und Daten begründen, sind aktuell in Bearbeitung.

Gemeinsam mit der örtlichen AG der Wohlfahrtspflege oder mit einer kreativen Einzel-Idee: Wir laden Sie herzlich ein, die NRW-weite Aktionswoche zu nutzen, um selbst aktiv zu werden. 

 

Social Media Aktion in Münster geplant:

  • Am Mittwoch, den 12. Juni posten möglichst viele Organisationen auf ihren Social Media Kanälen ein Share Pic mit schwarzem Hintergrund mit einer Botschaft - je nach Tätigkeitsfeld: Heute werden von uns 60 Kinder betreut - dadurch können 100 Eltern arbeiten gehen oder Heute bieten wir ein Freizeitprogramm für 50 Jugendliche an oder Heute beraten wir 10 Familien
  • Dann die anderen Share Pics
  • Auf dem letzten Share Pic steht der Hinweis auf die Kampagnenseite

Wir freuen uns sehr, wenn viele von Ihnen mitmachen! Weisen Sie gerne auch auf Ihren Homepages auf die Kampagne hin.
Hier gibt es die Share Pics zum Herunterladen: Bild 1, Bild 2 und Bild 3

 

Vorschläge für weitere Ideen:

  • Gespräch mit Lokalpolitiker*innen im Rahmen der Aktionswoche initiieren.
  • Schwarze Kleidung tragen (aus Trauer / aus Protest etc.) und die Medien darüber informieren.
  • Banner / Plakat / schwarze Tücher an Ihrem Gebäude aushängen. Bei den Vorlagen auf der Kampagnenseite finden Sie auch offene Dateien, die Sie mit Ihren individuellen Inhalten anpassen können.
  • Gemeinsame örtlich oder thematisch konzentrierte Social-Media-Kampagne an einem Tag zu einem Zeitpunkt (z.B. „Black Friday“). Bitte nutzen Sie in den sozialen Medien im Rahmen der Woche die Hashtags #blackweek und #nrwbleibsozial
  • Wir wollen konzentriert, gemeinsam und lautstark mit möglichst vielen sozialen Einrichtungen in NRW zusammen auf die Missstände hinweisen und freuen uns, wenn sich möglichst viele beteiligen. Bitte teilen Sie daher diese Informationen auch in Ihren Einrichtungen und Untergliederungen.

Zudem möchten wir hier noch einmal auf die laufende Postkarten-Aktion hinweisen - vielleicht mögen Sie diese mit Link zur Unterstützungsmöglichkeit (https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/initiativen/nrw-bleib-sozial/einfuehrung) in Ihre E-Mail Signatur aufnehmen? Die Freie Wohlfahrtspflege sammelt weiter Stimmen für ein soziales NRW - digital oder analog auf Postkarten!

Münster bleib sozial!

Liebe Mitgliedsorganisationen aus Münster,
sehr geehrte Damen und Herren,

viele von Ihnen haben es vielleicht in den Medien mitverfolgt: Der Start der Kampagne "NRW bleib sozial" am 19. Oktober in Düsseldorf war sehr erfolgreich. Statt der erwarteten 7.000 Teilnehmenden waren um die 25.000 Menschen vor Ort, die deutlich gemacht haben, dass die soziale Infrastruktur wichtig ist und die aktuell angespannte finanzielle Situation in vielen Bereichen zu einer existenziellen Bedrohung führt. Neben vielen Eltern aus Kitas und OGS, Pflegenden Angehörigen, Menschen mit Behinderung und Freiwilligen aus dem Sozialen Jahr waren auch viele Mitarbeitende aller Wohlfahrtsverbände vor Ort. Hier aus Münster waren wir mit einer ganzen Busladung vor Ort. Ich bin mit dem Eindruck zurückgekehrt, dass viele Menschen gemeinsam auch etwas bewegen können!

Die Kürzungen betreffen uns und unsere Träger auf allen Ebenen: Bund, Land und Kommunen planen aktuell ihre Haushalte. Geplant sind viele Kürzungen quer durch alle Bereiche.

Vielleicht gelingt es uns. gemeinsam dafür zu sorgen, dass Politiker*innen mutige Entscheidungen treffen: Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt. eine auskömmliche Finanzierung von Angeboten und für den Erhalt einer Vielfalt in der Trägerlandschaft!

Freundliche Grüße
Julia Gakstatter
Geschäftsführerin