Der Paritätische Münster

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Aktuelle Gruppengründungen

Zu den folgenden Themen unterstützen wir momentan die Gründung neuer Gruppen. Interessierte können sich gerne bei uns melden und auf die Warteliste setzen lassen. Wenn sich genügend Personen gemeldet haben, laden wir zu einem ersten Treffen ein. 

Wenn Ihr Thema auch hier nicht dabei ist, melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gerne, ob eine Gründung für Sie in Frage kommt und helfen beim Gründungsprozess.

Die Gruppe bietet Autist*innen Raum für Austausch, gegenseitiges Verständnis und neue soziale Kontakte. Gemeinsam werden autismusspezifische Themen, persönliche Muster, Erwartungen und Herausforderungen reflektiert, um neue Perspektiven zu gewinnen und voneinander zu lernen.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle unterstützt aktuell die Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Kommunikationsstörungen“. 
Wer längere Zeit allein lebt - z.B. als Folge einer psychischen Krankheit - kann leicht seine Fähigkeit verlieren, mit anderen Menschen zielgerichtet zu kommunizieren. Die Auswirkungen reichen dabei häufig weit über die eigentliche Erkrankung hinaus und prägen das Leben nachhaltig. Die neue Gruppe sucht den Austausch und möchte vor allem gemeinsam aktiv dagegen arbeiten.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster unterstützt die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen, die von der Erkrankung Polyneuropathie betroffen sind. 
Die Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, die Symptome wie Kribbeln und Schmerzen in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle und Gangunsicherheiten verursachen kann. Neben dem Erfahrungsaustausch sollen praktische Übungen und Hilfestellungen erprobt und die Expertise von Fachleuten hinzugezogen werden. Teilnehmende sollen sich aktiv in die Gruppe einbringen. 

Angehörige von PTBS-Betroffenen stehen vor besonderen Herausforderungen: Sie erleben hautnah, wie sich die Erkrankung auf das Leben ihrer nahestehenden Menschen auswirkt – und tragen dabei oft selbst eine erhebliche emotionale Belastung. Gefühle von Hilflosigkeit, Überforderung und Isolation sind häufige Begleiterscheinungen. Gleichzeitig fehlt es vielfach an spezifischen Unterstützungsangeboten, die gezielt auf die Bedürfnisse der Angehörigen eingehen. Die neue Selbsthilfegruppe soll diesem Bedarf begegnen und Angehörigen einen geschützten Raum bieten, um sich auszutauschen, zu vernetzen und gegenseitig zu informieren.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster unterstützt die Gründung einer digitalen Selbsthilfegruppe für Frauen, die sexualisierte Gewalt durch K.-o.-Mittel erlebt haben. Viele Betroffene fühlen sich mit ihren Erfahrungen sowie den möglichen Folgen wie Angststörungen allein. Die Gruppe soll einen geschützten Raum bieten, um offen sprechen zu können, verstanden zu werden und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen die gegenseitige Unterstützung, Verständnis und der gemeinsame Weg zurück zu mehr Sicherheit und Selbstbestimmung.
Interessierte Frauen sollen bereits therapieerfahren sein und/oder eine Unterstützung durch das professionelle Hilfesystem wie Frauenberatungsstellen, dem Frauennotruf, Frauenambulanzen haben.

Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Menschen, die unter ständigem Grübeln, Analysieren und Gedankenkreisen leiden. Im gemeinsamen Austausch geht es um die Ursachen von Overthinking, neue Perspektiven sowie Wege, wieder mehr ins Handeln zu kommen.

Die Selbsthilfegruppe bietet Menschen mit Zwangserkrankungen einen geschützten Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung. Themen sind unter anderem der Umgang mit Zwangsgedanken und -handlungen sowie Erfahrungen mit Expositionsübungen zur Zwangsreduktion.

Bestehende Selbsthilfegruppen suchen noch neue Mitglieder!

Bestehende Selbsthilfegruppen suchen engagierte Mitglieder, die sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam ihre Herausforderungen meistern möchten. Egal ob mit oder ohne Erfahrung in Selbsthilfegruppen – bei uns ist jeder willkommen. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre bieten wir Raum für Austausch, Zuhören und gegenseitige Ermutigung.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle unterstützt die Gründung einer Gruppe für Angehörige (Partner*innen, Eltern, Geschwister, Freunde…) von Menschen mit einer Bipolaren Störung. Die neue Gruppe dient dazu sich darüber auszutauschen, was es bedeutet, Angehöriger eines bipolar erkrankten Menschen zu sein und sie soll einen Raum bieten, um sich gegenseitig emotional zu stützen. 

Die Selbsthilfegruppe richtet sich an junge Erwachsene (18–30 Jahre), deren Mutter oder Vater an Krebs erkrankt ist. In einem geschützten Rahmen können Erfahrungen, Sorgen, Ängste und Herausforderungen im Umgang mit der Erkrankung eines Elternteils geteilt werden. Der Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Situation soll dabei unterstützen, die Belastungen besser zu bewältigen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Die Gruppe „Gemeinsam gegen Einsamkeit – Ü60“ bietet Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Gemeinsam werden neue Kontakte geknüpft, Aktivitäten gestaltet und Wege aus der Einsamkeit hin zu mehr Verbundenheit und Lebensfreude gefunden.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster unterstützt die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit der Krebserkrankung Plasmozytom/ Multiples Myelom (Knochenmarkskrebs) sowie für deren Angehörige.

Im Mittelpunkt stehen der Austausch, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Bewältigen der Erkrankung. Ergänzend sind auch Fachvorträge zu medizinischen und alltagsrelevanten Themen geplant.

Für Menschen, die an einer schizoaffektiven Störung (einer Psychose mit Symptomen und Verstimmung wie Depression und Manie) leiden.

Die Gruppe bietet einen geschützten Raum für Frauen, die in der Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben. Im Mittelpunkt stehen Austausch auf Augenhöhe, gegenseitiges Verständnis und der respektvolle Umgang mit persönlichen Grenzen.

Gemeinsam entsteht ein sicherer Rahmen für Unterstützung, Stärkung und Verbindung.